Fit und Gesund

Winterzeit, Schnupfenzeit. Kalte Luft und beheizte Räume sorgen unter anderem dafür, dass wir in den kalten Monaten anfälliger für Erkältungen sind als im Frühling und Sommer. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Körper im Kampf gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit unterstützen können und die Sie hoffentlich gesund durch die vierte Jahreszeit bringen – Vorbeugen ist bekanntlich besser als Heilen.

Ihr Immunsystem - Die Basis für Ihr Wohlbefinden!

  • Gründliches Händewaschen

Es klingt banal, kann aber zahlreiche Erkrankungen verhindern. Deshalb denken Sie daran, Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife zu waschen. Beispielsweise wenn Sie im Büro ankommen, vor dem Essen oder sofort nach dem Betreten Ihrer Wohnung. Und nehmen Sie sich Zeit: Gründliches Händewaschen sollte mindestens 20-30 Sekunden dauern. So können Sie Krankheitserreger loswerden und das Erkrankungsrisiko deutlich minimieren.

  • Genügend Trinken

Nur wenn wir mit ausreichend Flüssigkeit versorgt sind, können wir zur Bestform auflaufen. Und auch das Immunsystem braucht Flüssigkeit, um den Kampf mit Erregern aufnehmen zu können. Deshalb achten Sie darauf, genug zu trinken – am besten Tee oder Wasser. Für etwas mehr Abwechslung kann das Wasser auch gut mit Minze, Ingwer, Gurke oder Beeren aromatisiert werden.

  • Bewegung

Bewegung ist über das ganze Jahr für die Gesundheit und das Wohlbefinden förderlich. Deshalb sollte man auch in den Wintermonaten aktiv bleiben. Und das am besten an sonnigen Tagen an der frischen Luft, um gleichzeitig den Bedarf an Vitamin D zu decken. Wichtig ist dabei, dass man auf seinen Körper und die richtige Kleidung und Schutz achtet. Außerdem sollten Sie auch nur sportlich aktiv sein, wenn Sie wirklich gesund sind. Mit einer Erkältung Sport zu treiben, ist für den Körper sehr belastend und kann mehr zerstören als helfen. Deshalb: Kein übertriebener Ehrgeiz!

  • Regelmäßig Lüften

Frische Luft tut gut. Deshalb sollten Sie sowohl zuhause als auch im Büro regelmäßig Stoßlüften. Öffnen Sie das Fenster am besten ganz und lassen Sie für wenige (!) Minuten frische Luft in die Räume strömen. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich dabei nicht verkühlen! Verlassen Sie lieber kurz den Raum, wenn Ihnen zu kalt werden sollte. Durch die frische Luft können Sie neue Energie tanken und die Erregerkonzentration deutlich reduzieren. Und das ist von großer Bedeutung, wenn die Räume beispielsweise mit bereits leicht erkrankten Personen geteilt werden.

  • Ausgewogene, gesunde Ernährung

Im Winter sind gesunde Nahrungsmittel sehr wichtig, da unser Immunsystem von einer vitamin- und abwechslungsreichen Ernährung profitiert. Versuchen Sie gezielt mehr Obst, Gemüse und beispielsweise Fisch in Ihren Ernährungsplan zu integrieren, um ausreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgt zu sein. Falls Ihnen dies schwerfallen oder Sie trotzdem an einem Mangel leiden sollten, können Sie Vitamine und Mineralstoffe auch durch Ergänzungsmittel dosiert zuführen. Bei Apotheken erhalten Sie entsprechende Präparate, die eine gesunde Ernährung noch ergänzen können.

  • Ausreichend Schlaf

Ein erholsamer Schlaf fördert auch die Abwehrkräfte. Deshalb achten Sie darauf, dass sie sich ausreichend Ruhe und Schlaf gönnen. Wie viele Stunden das genau sein sollten, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Achten Sie am besten darauf, nach wie vielen Stunden Schlaf Sie sich erholt und fit fühlen. Versuchen Sie anschließend, diese Spanne möglichst häufig in Ihr Leben zu integrieren und tatsächlich zu schlafen.

Doch auch wenn man alles Mögliche unternimmt, um beispielsweise eine Erkältung zu vermeiden – manchmal wird man trotzdem von einem Schnupfen oder einer Grippe heimgesucht. Dann können Medikamente dabei helfen, die Erreger zu bekämpfen und die Heilung fördern. Und auch im Krankheitsfall sind unter anderem ausreichendes Trinken, viel Schlaf, sorgsames Lüften und natürlich eine gute Ernährung sehr förderlich. Beispielsweise mit Ingwerteer oder einer selbstgemachten Hühnersuppe lassen sich die Beschwerden häufig lindern. Und mit ausreichend Ruhe, der richtigen Behandlung sowie etwas Pflege durch seine Liebsten, kommt man meist schnell wieder auf die Beine.